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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
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mit ihm , und folgte ihm in jeder Unternehmung getreuund unverdrossen wie fei» Schatten.

Ich sage dieß nach der Wahrheit, ohne mich da-mit rühmen zu wollen. Wer stch damals mit dabeibefand, kann mirS bezeugen. Allein kroh demallem traf mich kein Hieb, keine Kugel, ausgenommenan dem Tag, da wir die erste Oeffnung am Grabenmachten , und hineinrückten; war im April, Beidieser Gelegenheit rraf ein abgesprungenes Stück Steinmich an die linke Hand, und verwundete mich stark,was mir einen so empfindlichen versteckten Schmerz ver-ursachte, daß ich ganzer vierzehn Tage daran litt, ohnemirs jedoch äußerlich merken zu lassen, oder den Armin der Schlinge zu tragen; denn ich war selbst ge-wohnt, mich über solche aufzuhalken, die dies ohneNoch thaten. In meiner Rüstung aber hatte ich dreistarke Schüsse. So kam ich also hier sehr leichtenKaufs weg.

Eben so giengs auch dem Herrn von Strozzy.Zwar bekam er an eben dem Tag. da wir im Grabenwaren, einen starken Schuß, den ich sah und anprallenhörte. Ich nahm ihn auch sogleich bei der Hand undfragte ihn, ob er verwundet sei? Als ich ihn aber vi«sitirte, fand ich blos den Fleck den die Kugel auf seinemBrustharnisch geschlagen hatte; ihm selbst aber hatte esnichts gethan.

Ein andermal, am Tag des großen Sturms, trafebenfalls, wir waren schon auf der Bresche, ein starkerSchuß auf seine Rüstung, wovon er nieberstürzte.Ein Soldat aus Provence, einer seiner Bedien-ten 'I, Rahmens Baptist, und ich, halfen ihm wie-der auf und schafften ihn nach der Tiefe, fanden aberwieder keinen Schaden an ihm, sondern blos die Beule

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