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„Ihr Gewissen stets rein und zuversichtlich', um jeder,„zeit vor aller Welk austreten zu können, besonders„vor den Damen, von denen Sie sagen."
„Sie reden die Wahrheit — sagte ek — und„dies tröstet mich denn auch//
Indessen fieng er doch bald wieder davon an:„Es ist doch viel, Herr von Bourdeille (denn so kennte„er mich allezeit) daß wir, was wir auch beginnen,„keine Wunde bekommen können! So müssen wir„denn also ohne Wunden nach Hof und zu den Damen„zurück ! Wenn wir nun aber dort so unausgezeichnet her-„umlaustn müssen, und andre Verwundete umherhin»„ken, die damit prahlen, wenn ste den Arm in der„Schlinge tragen, oder an der Krücke wanken, so müs-„sen wir uns bereden und einander wechselseitig darin„unterstützen, ihre Prahlereien zu widerlegen, und„an den Tag zu bringen, was wir vom wahre« Ver.„lauf der Sachen wissen." —-
Man sieht hier den edeln Ehrgeiz dieses so tapfernbraven Prinzen, und es war gar nicht artig von Ma-dame Fortuna, ihm diesen kleinen Wunsch zu verwei-gern, für dessen Erreichung er doch so viel wagte.
Ich versichre, daß ich, der ich doch weit unterihm stand, mich durch sein Beispiel von gleichem Ehr-geiz angesteckt und durchdrungen fühlte, und die ganzeZeit dieser Belagerung alles mögliche versuchte, meinenWunsch zu erreichen. So lange sie währte, also ganzesieben Monate hindurch, vom Anfang bis zu Endekam ich nicht weg, sondern hielt unverdrossen dabeiaus, ohne Sold noch Gold, auf meine eigene Unkosten,bivs zu meinem Vergnügen. Dabei wich ich nicht vonder Seite des Obersten von Strozzy, weder Tag nochNacht, schlief bei ihm und in den Laufgraben, aß, trank
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