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so brav als einer, kam aus keinem Handel ohneWunde davon.
Sein Bruder, Jean de Lorges, hingegen, deran Tapferkeit seinen beiden Brüdern nichts schuldigblieb, und sich so wenig schonte als sie, kam überall ohneWunde davon, bis er das Unglück hatte, verrätherischermordet zu werden, und zwar auf Anftiften des Mar-schalls von Matignon, der sehr deßwegen geradelt wur-de ; denn de Borges war ein braver tapfrer Cavalier.Sein Vater hatte ihn dem geistlichen Stande bestimmt,und er führte noch den Namen von der Abtei SainkJean de Falaise , die er hatte; allein er war ein best-rer Krieger, denn Abt.
Der brave Herr von Gnllon ") ist ebenfallsmit einer Menge Wunden bedeckt, die er alle auf eineehrenvolle Weise bekommen hatte, ohne daß er bis iztan einer gestorben wäre.
Kurz ich würde gar nickt fertig werden, wenn ichalle die tapfer» Männer aufzahken wollte, die im Ver-wunvrtwerden unglücklich waren. Indessen darf mandoch hieraus keineswegs folgern, als ob alle, die imKrieg verwundet wurden, tapfrer wären, als die an-dern. Man musi vielmehr hiebei vor allen Dingendarauf sehen, auf welche, gute oder schlechte, Art sicheiner in Gefahren begiebk, und verwundet wird.Denn eS giebt leider auch eine Menge Heuchlerim Kriege.
Ja eS giebt deren hier mehr als in allen andernStänden, wie ich nicht nur selbst erlebt und gese-hen, sondern auch von großen Feldherrn oft gehörthabe. So sind manche verwundet, ohne daß ein Chri-stenmensch im Stand wäre zu sagen, wo, wovon undtt.Denkwörvigk.XU.B. O wo-