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woher? man müßte denn glauben, Schüsse und Hiebesuchten sie ganze Meilen weit, oder hinter andern,oder tief in Laufgräben, oder hinter einer dicken Mauer,oder ganz unversehens, oder bei gebundenen Händenauf, und kämen ihnen höflichsi nach sie, weil denn doch dieHerrn nicht Lust hatten, ihnen entgegen zu gehen.Kurz, sie werden auf verschiedene Arten wie Haasenverwundet, und rennen dann im Lager, in der Stabt,am Hof, in der Provinz umher, und prahlen mit ih-ren Wunden, als harten sie alles ganz und allein gekhan.Und der Himmel mag wissen ob sie nur den Degen auSder Scheide gebracht haben, oder wenigstens nicht bes-ser als ein gemeiner Pionnier. Demungeachcet schätztman sie, lobt, rühmt, bedauert sie. Wer aber dieGeschichte mit angesehen hak, macht sich lustig darüber,und hält ihnen den Daumen aufs Auge, daß sie esnicht wagen, in seiner Gegenwart zu großsprechen, undin der Furcht bleiben, man möchte ihnen geradezusagen: „wir wissen jawohl, wies damit zugieng, und„waS an der Sache ist." Daher sehen solche Prahlersich oft auch wohl erst um, und prahlen nur, wenn keinesolche lästige Augenzeugen zugegen sind.
Ich erinnere mich hiebei, was der brave Herr vonGuise ") mir einst hierüber in den Laufgraben vor laRochelle sagte, wo ich die Ehre hatte, mit ihm auf derErde zu sitzen; denn er beehrte mich mit seiner Liebe,und koste gerne mit mir. Er erzählte mir just ausNachrichten, die er so eben von Hof erhalten hatte, wo-bei er denn auch erwähnte, wie man dort manche lobe,die es nicht weiter verdienten, und bloS dadurch, daßsie eine Wunde bekommen hätten, zu dieser Ehre ge-kommen wären. Er führte hierbei einen als Beispielan, der als er von der Trenchee zurück gierig, nurleicht verwundet, und gleichsam von der matten Kugel