183
sich rühren zu können, indem diese Kleider damals obenbefestigt waren, und in Einem Stück ganz hinabliefen;denn gewürkte und seidene Strümpfe waren damalsnoch nicht üblich»
Vor der Benennung AvZmuriers hießen die Sol.Laten öfters lü^usis, besonders bei Monstrelet, undman findet einen Capitain Ramounet, der im DienstLudwigs XI. sich vom Erzherzog Maximilian in Ma-loncy belagern ließ ^). Der Platz wurde endlich er-obert, und er, nebst einigen seiner lagus-,8, wie Mon»tretet sagt, aufgeknüpft, was aber König Ludwig gutzu rächen wußte»
So hießen also hier die Soldaten laguai^), wasich auch in meinen jungem Jahren von einigen altenKricgsführern bestätigen hörte. Sie nannten sie aber«MHAKr/, was soviel heißt, als Infanteristen, die ih«ren Capitains Nachfolgen ^), so wie wir heut zu Tagediejenigen Laquaicn nennen, die wir vor oder hinteruns gehen lassen, was in Italien die elkaKari, in Spa-nien und in Frankreich die Fußknechte (valec8 ä piecl)die gut zum Botengehen und zum Fechten zu brauchensind. Man darf sich daher nicht wundern, wenn manin unfern Tagen so brave OfficierS und Soldaten ausBedienten werden sieht.
Monstrelet nennt die Soldaten auch pierons, wasauch der Herr von Bellay in seiner Kriegskunstthut.
Froissard nennt sie siouänysrs, bisweilen auchLrcb>er8. Besonders wo von Erglandern die Rede ist,bedient er sich einigemal des Ausdrucks ^illarcl8, z. B.in einer gewissen Stelle sagt er: II ^ avoir guacre censIznces, sr äsux mills ^illaräs ^). Ein drolliger
Nähme