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Kömginn, daß ihr geliebter Sohn, Monsieur, Lieute-nant-General scyn sollte, was den König noch mehrverdroß, welcher sagte, er sey so fähig und noch fähi-ger als sein Bruder, und alter, um seine Armee selbstzu kommandiren; er brauche keinen Stellvertreter dabei,da er es wohl .selbst thun könne.
Als die Königin« ihn mit nach Metz nahm, umdas Vorhaben des Herzogs von Zweibrücken, in Frank-reich cinzubrechcn, zu hinterkrciben, wollte er die Ar-mee, welche die Herzoge von Nemours und Aumalc an-führten, selbst kommandiren; die Kömginn aber gestat-tete es ihm abermals nicht. Als hierauf die Feindedennoch hereinbrachcn, sagte er: sic hätten nicht herein-kommen sollen, wenn er dort gewesen wäre, solange ersich noch hätte rühren können. Sein Leben sey fürFrankreich nicht kostbarer, als das seines Bruders; undwenn er das seinige auch vcrlohren hätte, so wäre seinBruder noch da gewesen, um seinen Platz einzuneh-men, Vas Reich wäre also nicht ohne König gewesen.Sein Leben sey nicht von so großer Wichtigkeit, daß esso sorgfältig im Koffer verwahrt werden müßte, wie dieKrön-Kleinodien»
Nach den Schlachten bei Jarnae und Monrcvnkoueüberreichte ihm der Dichter Dorat einige zu seinem Lobgemachte Verse. "Ha! sagte er, schreibt nur nichts,, wieder für mich; denn es sind doch nur lauter Schmer«„chcicien und Lügen von mir, da ich noch keinen Stoff„zu Lobgedichten g» liefert habe; spart alle diese schönen„Sachen, ihr Poeten allzumal, für meinen Bruder,„der euch tagtäglich Stoff in Menge liefert." —
Ec bewies hierdurch Bedauern über seine eigneLage, und eine geheime Eifersucht auf seinen Bruder,von dem er oft sagte, die Kömginn liebe ihn mehr als
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