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„nem Aufenthalt wahrend dieses unglücklichen Kriegs„erwählte. Nach zween Monaten kam mein Sohn,„den ich von dem König von Navarra wegnahm, bei„mir an, worauf ich ihn als Geißel nach Nancy„schickte, wo er, so lang er dort war, stets mit aller„Artigkeit behandelt wurde." —
Kurz vor dieser Stelle steht noch eine andre, die ichhier ebenfalls herseßen muß.
„Die erste Ursache meiner heilsamen Befreiung„war die Barmherzigkeit Gottes, der meiner gedachte„in meiner Trübsal. Die zweite war der Gefangene„den ich selbst hatte, und gegen den ich vertauscht„wurde, dessen Werth weit größer war als der mei-„nige. Die dritte war die Obligation von hundert-tausend Thalern, die der König von Navarra zur„Versicherung meines Versprechens auf Seine Güter„in Flandern ausstellte."
Allein der Herr Herzog von Lothringen erwiedertmit Recht hierauf in Ansehung des vorgeblichen Tausches,Daß ohne seine Verwendung dieser Tausch nie eingegan-gen worben seyn würde; denn weder der König vonSpanien, noch unser König wollte etwas von diesemTausch wissen, noch sich des Herrn von la Noue anneh-men, wie ich bezeugen kann, indem ich selbst mich ve«gebens bei Ihren Majestäten für ihn verwendete.
Ueberdieß war auch noch ein andrer Punck seinerLosgebung im Wege, wie man auch aus der langenVerzögerung und der dabei gemachten Bedingung sehenkann. Der König von Spanien wollte nämlich nichtgern einen so großen General auf freien Fuß und da-durch wieder in den Stand sehen, gegen ihn zu dienen.Man war daher lange Zeit in Spanien sowohl als inFrankreich und Italien allgemein der Meinung, der
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