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mitten erwählt wurde, was ihm in Rücksicht auf seineGesinnungen sowohl, als seine Größe gebührte. DerHerr von la None stand ihm hierauf in allen seinenKriegen getreulich bei, und Er, ein junger in denWaffen noch ziemlich nnerfahrner, obschon sehr lebhaf-ter, muthvollec und geistreicher Prinz, bildete sich da-bei theils durch eigne Thätigkeir, theilS durch dasBei-spiel und die Lehren dieses Generals zu dem großen Feld-herrn und König, wofür er gegenwärtig in der ganzenChristenheit anerkannt wild.
Nach dem Frieden machte ihn der König von Na-varra zu seinem Hausoberhofmeister. Schon dies wareine sehr große Ehre für ihn. Der Ruhm seines Rah-mens und seiner Thaten aber veranlaßte den Prinzenvon Oranien und die Niederländer ihn zu ihrem Ge»ncralfeldmarschall zu erwählen, wobei ste ihm einen sehrschönen Gehalt aussetzten. Da er nun kein so guterOeconom als Krieger war, nahm er diese Stellegern an.
Er wurde in Flandern mit großer Freude vonden Staaten empfangen, die damals eine Armee vonmehr als funfzigtausend Streitern auf den Beinen hak-ten. Es kam ihnen auch sehr gut, daß er als ein sogroßer Feldherr zu ihnen gekommen war. Dom Johannvon Destreich überfiel ste einst früh so hitzig und nachdrück-lich, daß ihre ganze Armee zu Grund gerichtet wordenwäre, wenn nicht der Herr von la Noue mit seinenguten Anstalten und der Tapferkeit von sieben bis acht-hundert frischangekommenen Franzosen das Unglück nochabgewendet hätte, wie die Spanier nachher gar wohldavon zu sagen wußten.
Ich halte mich hier nicht bei Erzählung dervielen schönen Thaken auf, die er hier verrichtete;
17. jvenkwkrdigk. XII. B. K man