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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
146
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man findet sie anderwärts ausführlich genug be-schrieben.

Endlich kehrte ihm daS Glück den Rücken,und er gerieth bei einem kleinen Gefecht in Gefangen»schafk. Klein nenne ich es, weil nur eine Hand-voll senke dabei war. Der feindliche Anführer war derehemalige Marquis von Renky, der ehemals unter laNoue selbst in Flandern gelernt und sich dabei in kur-zem zu einem sehr guten General gebildet hakte. Errvar nachher zur Parthei des Königs von Spanienübergegangen, und behandelte hier seinen Gefangenen,den Herrn von la Noue, nicht wie er sollte, und wieeinem Zögling gegen feinen ehemaligen Lehrer zukommt.-Er machte sehr wenig Umstände mit ihm, und rhakgegen ihn ganz fremd.

Er wurde endlich an die Spanier abgegeben, undin so enge Verwahrung gesetzt, daß er erst nach fünfJahren wieder los kam, und zwar auf Verwendungdes Herzogs von Guise und des Herzogs von soth-ringen, wobei man noch so viele Schwierigkeiten mach-ke, daß er ohne sie wohl schwerlich los gekommen seynwürde.

Nach seiner Befreiung und nach Erfüllung einigerdabei versprochener Solennikäten, zeigte sich ihm wie-der eine Gelegenheit dem König zu dienen, die er auchsogleich ergriff. Er gierig mit einigen Truppen vonSedan ab, zog noch einige Anhänger des Königs ansich, und rückte damit gerade vor Senlis. Der Her-zog von Aunrsle, der davor lag und es eng cingeschlos-sen hielt, war zwar weit stärker, als er; dennochscheute er sich nicht, mit ihm zu schlagen , und traf sei-ne Anstalten so vortrefflich, daß er die Schlacht gewann,den Herzog und seine Leute in die Flucht schlug, eine

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