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Ich hörte von mehrern Rittern versichern, wenner nicht so früh gestorben wäre, würde er, mit oderohne Beistand eines großem christlichen Bundes einegroße Unternehmung gegen die Türken begonnen haben.Er rechnete jedoch dabei stark auf den König von Spa-nien, der die beste und stärkste Stütze seiner Unterneh-mungen und Entwürfe war; auch auf einige Herrnund Adeliche aus Frankreich, besonders von uns, diewir dort waren, und ihm, ich weiß wohl was, ver-sprochen hatten, denn dies wäre unS ganz erwünscht ge-kommen. Ich weiß gewiß, daß der Graf von Brrffaenicht davon geblieben wäre, und wenn er all sein Ver-mögen in Frankreich hätte confisciren und sich auf ewigdaraus verbannen lassen sollen.
Der Großmeister erzeigte uns aber auch viel Ehre,und behandelte uns ganz ausnehmend gut. So langewir Da waren, hielt er uns in Kost und Logis frei,so viel unser waren; und behandelte uns bes-ser als uns zukam. Der Aufwand war ganz unge-heuer, allein er fühlte sich dadurch, daß wir Franzosenihm so freiwillig Gut und Blut angeboten hakten, sosehr geehrt und geschmeichelt, daß er äußerst stolz dar-aufwar, und sich nicht enthalten konnte, dieß gegenalle Nationen zu zeigen.
Er war großmüthig, prachkliebend und freigebig.Um seinen Aufwand zu bestreiten, hatte er zwei Galee-ren für sich, neben denen des Ordens, ausgerüstet,worauf er zween Franzosen, den Herrn von RomegaSund den Herrn von St. Aubin, (dieser war jenem unter-geordnet^ zu Befehlshabern machte. Diese beidentapfern Männer brachten ihm denn sehr ansehnliche Pri-sen auf, wovon er seinen Aufwand bestritt.
Dieser