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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
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ken zu thun hatten. Hatte er das Leben behalten, sowürbe er ihnen noch warm gemacht haben, denn erharre im Sinn, zum Papst, dem Kaiser, dem Königvon Spanien und andern christlichen Fürsten herum ^ureisen, und sie durch Bitten dahin zu vermögen, daßsie das Kreutz nahmen, und sich zum Zug gegen dieTürken entschlössen. Er wußte zu dem Ende diesenKrieg so leicht und sicher vvrzustellen, daß wenn manihn hörte, wie ich einst eine ganze Stunde, man sichnicht erwehren konnte, zu glauben, daß es dem Türkenjämmerlich gegangen seyn würde. Er versicherte dabei,ganz Griechenland in Ansstand zu bringen, wenn erihnen Waffen und etwas Geld verschaffen könnt,.

Diese Reise an die Höfe war bei ihm fest beschlos-sen , als unglücklicher Weise der bürgerliche Krieg inFrankreich ausbrach, der ihn davon abhielt. Denner hatte vorzüglich auf den Beistand deS Königs KarlRechnung gemacht, ohne dessen und Seiner bravenFranzosen Beistand er sich, wie er sagte, das Werknicht zu unternehmen getraute.

Der Papst Pius V. wollte ihn nach diesem Siezmit dem Cardmalshut beehren, wie sein Vorgänger,der Großmeister d' Aubusson und erst kürzlich der Groß-meister Verdalle Cardinal gewesen waren. Er schlug esaber geradezu aus, und sagte, das weiße Kreutz ste-he zu Roth nicht so gut, wie zu Schwarz. Auchwär es kein sehr schicklicher Habit für einen großensiegreichen Feldherrn, der auf die erworbene Ehre stolzthun und triumphiren muß, für den sich also eine de-niüthige geistliche Kleidung nicht schickt. Gegen Gottzwar muß man sich für die erzeugte Gnade bemü-khigen; allein gegen die Welk muß man sich stolzzeigen.

Ich