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lernten, in denen sie so geübt im Gebrauch des Feuerge-wehrs wurden, daß sie Pfeil und Vogen ganz auf-gaben.
Uebcrdieß wurde ferner der Großmeister von Rho«dus nicht so unvermulhet überfallen, wie der von Malta;jener wußte es drei Monate voraus, und der Groß-herr hatte ihn sogar vorher ein Schreiben zugeschickt,worin er ihn aufforderte, den Platz in Güte zuübergeben; die Malteser hingegen wußten zuvor nichtsdavon.
Die Armee vor Malta war freilich um drei Vier-thcile schwächer als die vor Rhodus, und bestand nuraus stebenzigtausend Mann; aber es waren lauterauserlesene Leute, wie sie bei ihren Stürmen und Ge-fechten bewiesen.
Geschütz war wohl eben so viel davor; denn eSwar eine eben so starke Anzahl Fahrzeuge, Galeerenu. dgl. nur weniger sogenannte Bombarden. Indes-sen waren da sechs starke gegossene Doppelkanonen, diebesten und schönsten, die ich je gesehn habe, wie manan einer noch sah, die sie nicht mit forlbringen konnten,— Malta ist ferner nur ein kleiner Platz, Rhodus hin-gegen sehr groß und stark bevölkert.
Diese und eine Menge Gründe setzen die Bela-gerung von Malta über die von Rhodus; daher auchder Herr Connetable, als er die Erzählung des Herrnde la Roche hörte, ihr den Vorzug vor dieser gab, un-geachtet er seinem Oheim dem Großmeister (von Rho-dus, Isle Adam) nicht zu nahe reden wollte.
Der Großmeister Parisvt, war in der Thak,und selbst nach dem Zeugniß des feindlichen Gene-rals Dragut, der größte Feldherr, mit dem je die Tür«
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