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fers Gesetzes vergossen, und das von ihnen so vieleJahre her schändlich vergossene Christenblut tapfer qe.rächt hat.
Nicht wir allein loben und rühmen ihn, sondernalle christliche Nationen und die Türken so gut als wir,und dies mit Recht. Die Belagerung von Malta al-lein bietet schon reichen Stoff dazu dar, indem er ftineTapferkeit und Fähigkeit dabei vorzüglich bewies. DerPlatz war keiner der stärksten, ja eher schwach als stark,und ward von so zahlreicher Mannschaft angefalien, undaus so vielen Stücken mit solcher Wulh beschossen, daß ernach der Belagerung eherRuinen als einer Stadt glich.
Unter den vielen langen hartnäckigen Stürmen,die er mit bewundernswürdiger Tapferkeit abschlug, warvorzüglich einer auf das Castilische Thor ganz aus-serordentlich hitzig. Er hatte sich so eben ein wenig nie-dergelegt, um von den die ganze Nacht ausgestandenenStrapazen auszuruhen, als man ihm meldete, derFeind stürme auf die Bresche. Ohne die Fassung zuverlieren, denn er war von Natur etwas kalt, sagte er:„Wir müssen also hin, um ste abzutreiben; zuvor aber„ lasset uns in die Kirche gehen, um zu beten. Der„Augenblick, den dies erfordert, wird weiter kein Zeit«„vertust seyn: unterdessen wird Gott für uns streiten,„ wenn es ihm gefällt." —
Nachdem er hierauf sein kurzes Gebet verrichtethatte, kam er nach der Bresche, fand seine Leute tapferkämpfend, nahm seine Pike, die diesem großen schönund hochgewachsenen Ma-in sehr gut stand, kämpf-te mit vorzüglicher Tapferkeit, und feuerte die andernan, seinem B ispiel zu folgen. Sie kämpften langeZeit übermenschlich, und schlugen die Feinde Mit einemstarken Perlust zurück.