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Ich habe mir von mehrcrn Cavaliers und Kauf-leuten erzählen lassen: sie hätten zu Constantinopel dieTürken fluchen und bcthcucrn gehört, daß sie Teufelund höllische Geister auf der Bresche für diese Hunde( sie geben den Christen eben den Nahmen , den dieseihnen) fechten sehen, welche sie zu Hülfe gerufen hat»ten. Ein solches Zeugniß ist so rühmlich für diese
brave CavaliecS, als eS falsch ist.
Nach der Belagerung schickte der Herr Großmei-ster Bothschaftec an alle christliche Fürsten, um ihnenden erfochtenen Sieg und Entsatz zu melden. An un*fern König schickte er den verstorbenen Chevalier de laRoche, den der König und die Königin» zu Tours auPlessis mit großen Freuden annahmen, und ihn sehraufmerksam dir Begebenheiten dieser Belagerung erzäh-len hörten, wobei sie noch nach verschiedenen beson-der,, Merkwürdigkeiten fragten, worüber er ihnenumständliche und angenehme Auskunft gab.
Der große unvergleichliche Canzler Hospital, dersich anwesend befand, machte dabei die Bemerkunggegen die Königinn: „es ist etwas sehr Merkwür-diges, Madame, sagteer, daß bei allen drei großen„ausgezeichneten Belagerungen, die diese braven Jo-hanniter »Ritter von den Ungläubigen auszuhalten„hatten, jedesmal die Großmeister Franzosen wa-
„ren. Man möchte sagen, Gott habe sie auser«
„wählt, erweckt und berufen, ihren Ruhm und Nah«„men über andre Nationen zu erheben, und sie seien„als ächte alte Christen vor andern bestimmt, den christ-,,lichen Nahmen zu vertheidigen."
„Einer war der Großmeister d'Aubusson, der,,Rhodus so tapfer gegen den Großsultan von Egyp»„ten verteidigte, daß dieser die Belagerung wieder
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