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Endlich nach verschiedenen Beleidigungen van Sek-ten des' Königs verband ec sich gegen Ihn, trat in einVerstandmß mit dem Herzog von Savoyen, Mitdem er schon lange her gut gestanden hatte, und in Un-terhandlungen mit dem Statthalter von Mailand, Ma».quiS von Ayamont, von dem er schöne Dublonen be-kam, ohne die er sich freilich nicht halte gegen seinenKönig auslehnen und halten können, mir deren Hülfeer Ihn aber in Kurzem um die ganze MarkgrafschaftSaluzzo brachte ").
Ich war damals bei Hof, als diese Nachrichteinlief, die dem König sehr zu Herzen gieug. Ecschickte sogleich den Herrn von Luffan, Mestre de Campder P'.cmontescr ab, um der Cicadelle von Cacmagno-le, die sich noch hielt, zu Hülfe zu kommen; er kamaber bald mit der Nachricht zurück, daß alles verloh,ren scy. Ich sah den König sehr traurig darüber.
Er gab hierauf dem jüngcrn Herrn von la Valet-te, dem itzigcn Herzog von Epcrnon, der damals sehrin der Gunst zu steigen anfieng und ein Neffe des Mar-schalls war, den Auftrag dahin abzugehen, was erauch eiligst that. Er machte sich bei seiner Abreise star-ke Hofnung, etwas auszurichten und den Oheim inOrdnung zu bringen; er war aber eben so wenig glück-lich hicrinn, und kam wie er gegangen war.
Auf ihrer Rückreise aus Gascogne, Provence undLanguedoc that endlich die Königin« Murccr das bestein der Sache. Sie ruhte nicht, bis Sic zu Mvntluelbei Lyon eine Zusammenkunft mit dem Herzog von Sa-voyen zu Stand brachte. Er hatte den Marschall beisich, den ccksehr unterstützte und begünstigte, und ge-wöhnlich bei sich in seinem Zimmer schlafen ließ. DieKöniginn machte ihm Verstellungen, auf die er sich
einließ,