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Beide gierigen zwar nach Pohlen mit dem König,blieben aber nicht lange dort. Du Gua kam nach Hofzurück '2) und Bcllcgarde gimg nach Piemont, wo erkaum angrlangk war, a!6 der Tod König Karls und dieschleunige heimliche Abreise des neuen Königs von Pvh«len erfolgte.
Der Herr von Bcllegarde ergriff mit seiner ge-wöhnlichen Geschicklichkeit diese Gelegenheit, sprach mitdem Herzog von Savoyen über die Ankunft und denEmpfang des Königs, auch über den Vorschub, dener ihm leisten sollte: eben >o mit den andern italienischenFürsten und den Herrn von Venedig» Er fand sie end-lich alle so geneigt, daß sie bloß der Ankunft des Kö-nigs warteten, umIhm ihrenNespcct, Gehorsam undFreundschaft zu beweisen.
Hierauf gieng er mit Post dem König entgegen,den er in Körnchen traf, erzählte ihm seine Unterhand-lung, die er für sich selbst unternommen habe, indemer es für seine Schuldigkeit gehalten hatte. Natürlichwußte ihm der König dies sehr Dank, umarmte ihn undliebte ihn mehr als je, so daß er Ihn ganz cinnahm,lenkte, und alles unter seine Hände bekam, wodurch ersich bei allen Großen Italiens Bewunderung, Ehreund Liebe erwarb»
Der König machte ihn hierauf überdies noch zumMarschall, stakt der beiden Gefangenen in der Bastil-le '*), auch gab Er ihn: noch ein Geschenk von dreißig-tausend Pfund Einkünften auS Kirchengütern und an-dern. Kurz, man sah ihn plötzlich so vollgestopft mitGnadengeschenken, daß wie ihn bei Hof nicht andersnannten, als den Negcnbach der Gunst.
Der König schickte ihn in seinem eignen Wage»voraus an die Königinn Mutter, bei welcher Gelegen-heit