bei seinem Gut gelegen, welche über fünfzehnhundertDucatcn jährlich abwirft.
Er behielt die Lieutenantsstelle unter du Perronnoch einige Zeit, gab sie aber nachher ab, da er sichsonst wohl vorgesehen und versorgt hatte. Er war in-dessen oft um ihn, und machte ihn immer den Hof,du Perron brauchte ihn auch öfters in seinen Pri-vatangelegenheiten, sogar, da er noch fein Lieutenantwar, als Brautwerber bei seiner itzi'gen Gemahlinn,der damaligen Wittwe des Herrn von Anncbaut.'
Auf unserm Zug nach Malta befand er sich eben-falls, und wurde von dein Herrn Großmeister, demHerrn Marquis von Peöcaria und andern großen Or-densrittern sowohl als OssicierS bei der Spanischen undZtaliänischen Armee mit großer Distinction behandelt,denn er war ein Mann von sehr gutem Aussehen, einsehr unterhaltender Gesellschafter, und dabei der ältesteunter uns, ohne daß wir jedoch ihm gehorchten, ausserin so fern es unS beliebte.
Er war ein sehr guter Duellant, und verstand sichvollkommen darauf, einen Handel abzumachcn. Ecfocht sehr gut, worinn er sich bis an sein Ende unaus-gesetzt übte.
Nach einiger Zeit gewann Monsieur, der Bru-der des Königs, ihn lieb, theils wegen seiner Vorzürge, und weil er so viel wackere Leute, als er nur konn-te, an sich zog, theils auf Anregen des Herrn von Gua,der seinen Herrn ganz lenkte. Monsieur gab ihm so-gar die Stelle als Oberster seiner Infanterie, uneinge-denk des Versprechens, das er zuerst dem Herrn vonGua gegeben hatte, worüber ein großer Streit zwischenbeiden entstand. Sie wurden deswegen auch nie wie-der gute Freunde»
Beide