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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
124
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fcn, worinn er sich kn Kurzem sehr hervorthat, denn erwar sehr schön, tapfer, wohlgebaut und besaß eineMenge Kenntnisse. Aus langer Weile, weil es dortnichts für ihn zu thun und zu gewinnen gab, gieng ervon da nach Piemont, wo er eine Compagnie leichteNeucer kommandirte. Der Herr non Moissans, dernoch lebt, und die Compagnie des Königs von Navar»ra commandirce, war damals sein Cornet. Er be-nahm sich sehr würdig und tapfer in diesen Posten, sodaß man viel von dem Capitaia Bcllegarde zu sprechenbekam. Nachher wurde er Fähnrich und Lieutenantseines Oheims, des Marschalls von Termcs.

Nach dem Frieden zwischen beiden Königen undnach dem in den ersten bürgerlichen Unruhen erfolgtenTode seines Oheims wurde destcn Compagnie gekhe,1t;eine Hälfte bekam der Herr von Martigues, die andreder Herr des Cars. Der Herr von Bcllegarde aberals Lieutenant gieng leer aus, was sehr unrecht war,da nach dem Knegsrechk ihm a!S Lieutenant auch einThci! gebührt hätte, wie er es sehr gut verdiente.

Nach dem Frieden nahm ihn der Herr du Perron,nachher Marfchall von Reh , der einzige Günstling desKönigs Karl, in Asfeccivn, und machte ihn zumLieutenant ftinek Gcnsd armes-Compagnie. Manchewunderten sich sehr hierüber, daß er, als gewesenerLieutenant eines so großen Marschalls, diese Stelle wie-der unter einem so neu gebackenen Capitain annahm,der noch nichts gethan noch gesehen halte; allein Bclle-gardc richtete sich damals nach der Gunst und machteseine Sache sehr gut dabei. Er erhielt auch durch destenVorsprache und Vermittlung des Königs, neben andernschönen Geschenken, eine Comthurcy des Calatrava-Ordens, die einzige in Frankreich, in Gascogne nahe