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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
123
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kunst übertraf, ihn aus Neid vergifteten. Es war eingroßer Verlust für die ganze Christenheit, welcher er zu ei«ncr wahren Vormauer gegen die Mameluken und Ma-homedancr diente. Zween große Männer wurden aufdiese Art durch Gift aus dem Wege geräumt: derWater des Herzogs von Nemours, und dieser Herr vonWcrcure.

Der

Marschall von Bellegarde.

Altäre dieser Marschall an der Stelle des Marschallsvon Bourdillon gewesen, so würde er wohlschwerlich Piemont so leicht übergeben haben, wie manaus seiner Widerstylichkeit in Ansehung der StädteCarmagnole, Ravel, Sankal, Saluzzo und des gan-zen MarguisatS schließen kann, die er fest hielt und sichzucignete, als wäre es das wahre Eigcntbum seinesOheims gewesen. Ich will die Geschichte erzählen.

In seinen jungem Jahren hatte ihn sein Vaterfür den geistlichen Stand bestimmt, und er wurde da-her lange der Propst von Ours genannt, einegeistliche Würde, die ich nirgends, außer etwa in fer-ner Provinz, zu suchen weiß.

Als er zu Avignon studirke, begegnete es ihm, da«r gleich andern lüd-erlichm Studenten umherschwärmte,daß er einen andern ermordete; daher er die Sradrräumen mußte und nach Corstca gicng. Hier suchte erseinen Oheim, den Herrn von Termcs, auf, der damalsLieutenant du Ryi war, sattelte um und nahm die Waf-fen,