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wundern, da der Herr von Stro;;» ein gleiches feinemSchwager, dem Grafen von Tandes, einem sehr bravengeschickten und verdienten Officicr, so wie auch kurzzuvor dem Herrn von SarlabouS dem jüngern gethanhatte. Beidemal gab es große und heftige Streitig-keiten, die aber immer zu seinem Vorkheil entschiedenund beigelegk wurden.
Hatte der Graf von Brissac das Leben behalten,er würde es, wie gesagt, sehr weit gebracht haben.Außer seinen schönen kriegerischen Eigenschaften besaßer auch vorzügliche Talente eines Hof und Weltmanns.Er war sehr schön, und so sehr er auch in allen Stü-cken Mann war, hatte er doch ein sanftes und weibli-ches Ansehen.
Er war in Hebungen oller Art geschickt und er-fahren. Im Fechten z. B., das er von Iulio, ci-nein Mailänder gelernt und sich darin nachher unterAymart vcrvolikommt hatte, der zwar aus Vourdeauxgebürtig, nach einem zehnjährigen Aufenthalt in Italienaber in seiner Kunst unübertrefflich war. Er spieltesehr gut Ball. So schwächlich er aussah, so stark marer koch im Ringen, weil er so große Gewandtheit be-saß, daß er weit größere, längere und stärkere nieder-warf. Er hatte dieß von einem aus Ferrara, Colli,gelernt, der deswegen an den französischen Hof gekom-men war, um sich zu zeigen und zu messen, und der sei-nes gleichen nicht hatte.
Brissac war ferner einer der besten Tänzer, die mattjeamHofgesehen hatte. Erwürbe auch hierin von nis-manderreicht, außer dem jungen la Mole, wie ich Herrnund Damen bei Hof urkheilen hörte; noch dazu kam ihmla Mole nicht ganz bei. Der Graf war überdießnicht etwa blos in Einer Art von Tanz stark, sondernin allen möglichen Arten»
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