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hörte, wenn wir zusammen plauderten. Er versprachsich in seinen Projekten nichts (-)eriirgercs als ein König,reich, wo eS auch seyn möchte, und hatte im Sinneins zu erobern, eS möchte nun gegen Morgen vderg«.gen Abend, oder vielleicht gar im Herzen seines Vater,landes liegen. Es fehlte ihm dazu auch gar nicht anEntwürfen und Unteruehmungsgejste. Er war über»Haupt sehr ehrsüchtig, und zwar sehr oft, wo ers nichtseyn sollte, ohne alle Schonung gegen seine Freunde.
Er hatte meinen Bruder d'Ardekay geliebt, sosehr als je einen seiner Freunde. Dennoch hatte er be-schloffen, sich nach der Belagerung von Chartres mitjhm zu schlagen, wenn er die weiße Fahne nicht oblegenwollte, die er als Oberster deS Gascogner-Regimentsführte. Ware mein Bruder nicht bei dieser Belage-rung geblieben, so würden sie sich ohne Zweifel geschla-gen haben; denn er würde nicht haben fahren lassen,was er von seinem König bekommen und würklich inHänden hatte. Der Graf selbst sagte oft zu mir: „cs„thut mir leid, aber wenn Ihr Bruder herauskömmt,„müssen wir uns schlagen, wenn er dies nicht laßt." —Worauf ich ihm mit Lachen antwortete: „unstreitig;„allein was kümmert sie denn dieß? Sie haben ja Ihre„Stelle betreffend nichts in Frankreich zu thun, da„Sie nur Piemontcser. Oberster sind,"
Nach der Hand entdeckte ich aber, daß er denHerrn von Strozzy auf feine Seite gebracht und ihnhatte schwören lassen, daß nur sie beide Obersten inFrankreich seyn, und es außer der ihrigen keine weißeFahne weiter geben sollte. Ich fand dies sehr schlechtvon dem Herrn von Strozzy; denn er hielt viel ausmeinen Bruder und hatte ihm wesentliche Verbindlich-keiten« Man darf sich indessen nicht sehr hierüber
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