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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
115
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sich zu diesem großen Feldherrn zu halten, und aufalle seine Handlungen wohl Acht zu geben, umsich nach ihm zu bilden. Der Herr von Guise,dem diese Aufmerksamkeit nicht enrgieng, sagte daheroft:dieser junge Mann wird einst ein feiner wackrerKrieger werden."

WaS ihn in den Augen des Herzogs noch vorzüg»lich vortheilhast auSzeichnctc, war dies, daß er sich nichtmit Kindereien und Possen aufhieik, wie die andernEdelknaben, dis sich mit dem .König Karl im Lager be»fanden, und von denen manche, die weit älter warenals er, äußerst selten in dir Tranchcken kamen, wo erhingegen täglich war, alles besah, und nichts scheute.

Nach diesen Vorübungen mußte er seine Grelleals Colonel antreten, indem seine Compagnien mitousrückten, und zu dem Herrn von Nemours stoßen,der Lieutenant du Roi in Li-vmwis, Forest und Dau-phine' war. Es wurde ein 'Anschlag auf Lyon gemacht,es zu überrumpeln, der aber, so gut er war, fehl-schlug, so daß unsre Leute, die zum Theil schon dieBa-stey St. Just erstiegen hatten, nach einer tapfern Ge-genwehr abgeschlagen wurden, und unter andern der Grafvon Bnffac, der seine Leute selbst angeführt hatte, genö-thigt war, ebenfalls wieder in den Graben hinunter zNspringen.

Dieser üble Ausschlag des Probestücks schreckte ihnjedoch nicht ab, nachher überall, wo er nur konnte,Genugkhuung dafür zu suchen und Rache zu üben.So brachte er, seiner Jugend uncrachket, jedermanneine gute und hohe Meinung von sich bei.

Nach dem Friedensschluß machten wir den Zugnach Malta, wo er kein Commando hatte, wiewohlihm, wenigstens einige, freiwillig gehorchten;

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