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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
106
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Antwort gab:sagen will ichs ihm wohl und schreiben,Sire, da Sie mirS befehlen; fragt er mich aber ummeinen Rach, so werbe ich ihm antworten: er solleauf seine Ehre mehr, als auf irgend etwas in dexWclt, Rücksicht nehmen; wenn es also seine Ehre sey, seine Parthei zu verrachen, so möchte ers thun. Ai-lein er ist ein Mann von Einsicht, Ehre, Tapferkeit,, und Rechtschaffenheit, und weiß selber was er zu thun hat. Ich bin sein Schwager; es sollte mir daher leidthun, wenn irgend ein Tadel ihn träfe!"

Diese Worte des Herrn von Gua waren edel undseiner würdig. Ich glaube, wenn der Herr vonLesdiguieres zur Parthei des Königs übcrgegangenwäre, würde er nicht so hoch geschäht worden seyn,noch so viel Ruhm und Vermögen erworben ha-ben. So ist es also bisweilen gut und einträglich,die Heerstraße zu verlassen, und einen eignen Seiten-weg einzuschlagen *°).

D e r

Herr von Bufsy.

A^er erste Oberste, welchen Monsieur hatte, warder Herr von Buffy, dessen Lob ich unmöglichsine weitere Ausdehnung geben kann, als eS ansich schon hat.

Zum Probestück freng er mit Herrn von Turenne«n zu Moulins; denn bei der Armee Monsieurs dach-te er die ganze Welt umzustürzen, wie der Spaniersagt. Die Sache verhielt sich folgendermaßen.

Der