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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
107
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Der Herr von Turenne kam mit Truppen die erihm zuführte, zu Monsieur nach Moulins. Unter an-dern befanden sich dabei etwa zwölfhundert Büchsen-schüßen vom Mittelschlag, unter dem Commando desGrafen von Lavadant, der ihr Oberster war, und sozog er mit seiner weißen Fahne ins Lager.

Der Herr von Buffy, der so schon argwöhnischgenug war, ohne daß er noch durch diese weiße Fahnegereizt zu werben brauchte, sprach mit Monsieur dar-über, daß sie weggethan werden sollte; denn sonst wür-de er nicht stille dazu sitzen, indem eS ihn zu naheangche. Monsieur bat ihn, sich ein wenig zu gedul-den, indem man den Herrn von Turenne, als einenHerrn von Ehre und Vermögen, der freiwillig zu Hülfezöge, nicht vor den Kopf stoßen dürfe.

Bussy sah noch zween bis drei Tage zu, endlichaber riß ihm die Gedult, und er faßte den Entschlußmit zwölf wackern braven auserlesenen und muthvollengut berittenen Camaraden dem Fähnrich Augestchts derTruppen diese Fahne beim Ausrücken aus den Händenzu reißen und zu zerbrechen; was er ohne Zweifel auch soausgeführt haben würde: denn was ist einemDutzend bra-ver tapfrer zusammenverschwornep Kriegsgefährcen nichtmöglich! Monsieur bekam aber Wind davon, verwieseS dem Herrn von Buffy im Unwillen und nachdrücklich,indem Die Ausführung unausbleiblich ein untilgbaresScandal verursacht hätte, und glich dann alles wie-der aus.

So Horts ich die Sache von einigen der Mitver«schwornen selbst erzählen, worunter ich mich noch deSBaron von Vitaux erinne''e, eines der entschlossenstenkühnsten Wagehälse, der noch ganz andre Stückchen ge-spteli hat.

Ferner