Der
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Herr von Lesdiguieres.
H Unstreitig ein sehr großer/ einsichtsvoller und kluger
General. Seine schöne Thaten beweisen diesdurch die Eroberung von ganz Dauphine', daS ersich ganz zueigncte. Die Königinn Mutter nannte ihndaher auch den kleinen Dauphin, oder bisweilenden König von Dauphine', indem er dieProvinzbeinahe ganz in seiner Abhängigkeit erhielt. —- Wie
brav nahm er ferner nicht Ambrun und Grenoble ein!Und wie viele andre Platze und Schlösser mußten sichvor ihm beugen! —
Frankreich ist ihm soviel Dank schuldig, als einemseiner (katholischen-Generale; denn er rächte uns bravan dem Herr» Herzog von Savoyen, für den uns durchdie Usurpation deS Marquisats Saluzzo zugefügtenSchimpf und Unrecht. Ec meisterte dafür Savoyen,und drang bis in Piemont ein, wo er einige Städtesogar eroberte, welche der Herzog zwar nachher wiedereinnahm, was ihn aber sehr theuer kam. Lesdiguieresbrachte überdies ihm und seinen Leuten große Niederla-gen bey, und vereitelte ihm alle seine Plane, die er aufDauphine', Provence und andere Gegenden im Schil-de führte. Kurz er war ihm durchgängig so sehr imWege, daß wenn er nicht war, der Herzog von Sa-voyen, nebst dem Herzog von Nemours, als zween sehrtapfere Felvherrn, unfehlbar dem König großen Scha-den zugefügt haben würden, wuS Lesdiguieres, dem sienie etwas anhabeu konnten, allemal brav abwendcte.
Eben