Ivo
Her, so alt und gebrechlich er auch wurde, sondern «voll-te als ein treuer beherzter Mann stets dienen. Er be-fand sich sogar noch bei der letztem Belagerung vonChartres, wo er sich um die Kugeln so gut als nichtsbekümmerte, und sich so gut außer den Laufgräben zeig-te als irgend einer. Man sagte, er thue dies absicht-lich, um todtgeschvffen zu werden, da seine Tage ohne-hin zu Ende giengen, und er so ehrenvoller zu sterbenglaubte, als auf seinem Bette.
Seine langen Dienste hätten wohl verdient, daßman ihn zum Marschall gemacht hätte; er war aber sounglücklich, unzählichemal übergangen zu werden, wo-bei ihm Leute vorgicngen, die es sicher nicht bester ver-dienten als er. Das Glück wollte eS so. Man sagte, ergleiche den Raubvögeln, welche den ganzen Tag jagen,ohne etwas zu erhaschen, statt daß andre in einer Stun-de mehr fangen, als sie brauchen können.
er letztvcrstorbene Herr von Guise hielt, wie ich
selbst von ihm hörte, den Herrn de la Chatrefür einen sehr guten und braven General. Als solchenwählte er ihn auch zu seinem Vertrauten in den letztemKriegen, besonders bei der Niederlage des Baron vonDhona.
Er war aber auch stets getreu gegen ihn bei sei-nem Leben, und nach seinem Tod half er, als einer dervornehmsten Diener der Ligue, seinen Tod rachen, was
Der
Marschall de la Chatre.
ihm