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Lrestarpe vorrütken licß, wodurch die Capitulation undUebergabe beschleunigt wurde. Die ganze Ehre vonder Ausführung wurde daher bel Hof und bei der Armeedem Herzog von Guift zugeschrieben. Allein die Koni,ginn war immer für den Marschal! als ihre Creatur:denn ohne sie wäre er nicht worden, was er wurde, undohne sic würde ihm Monsieur zu Mantc übel mitge.spielt haben; denn er war nicht beliebt, wußte sich auchnicht beliebt zu machen.
Der Herr von Exernon hatte damals einen Rang,als wenn er Monsieur geworden wäre, da dieser kürzlichgestorben war. Als er nach Gascogne greng und nachBourdeaux kam, gieng ihm der Herr von Matignon nachla Vastide entgegen, wo er ihn beim Würfel-Spiel fand.
Er grüßte ihn schlechtweg, ohne in seinem Spiel aus-zuhören, und licß ihn stehen, was er gutmüthig ver-schluckte, indem er, wie gesagt, sehr zur Geduld geneigtwar, wie es denn solche Leute giedt, dis sich alles ge-fallen lasten, wenn sie nur krrsgcn. s
Wie veränderlich doch das Glück ist! Kaum zweiJahre waren verflossen, daß Epernon mit seinem Regi-ment vor la Fcre, wo er feine Laufbahn brav anlrat,unter Matignons Commando gestanden harre. - Nach-her nahm er ihm Bourg am Meer und wollte es ihmVicht Wiedergeben, bis nach fünf Jahren zu Rouen,wo es ihm der König befahl, und sie wieder mit einan-der aussöhnte.
Dieß Bourg war durch eine Jntrigue des Herrwvon Lansac überrumpelt worden, der sich zwar damalsin Spanien befand, von dort aus aber mit Hälfe einespfiffigen Soldaten, Rahmens Aubifaire, die Unterneh-mung so geschickt dirigirte, daß er sie glücklich zu Standbrachte. Der Herr von Epernon befand sich just zu
Laintes