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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
89
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Zu Anfang des Kriegs und der L,'gue wußte ersuch den Baron von Vaillae fein zu bekommen , welcherstark mit in der Ligue war, wie man sagte. Ohne ei-nige Fehler, die ich anderswo noch «führen werde,würde er auch die Stadt von dem Schloß Trompetteaus, wo er Commandant war, überrumpelt und einbe»kommen haben. Emst aber schickte der Marschall nachihm, und ließ ihm sagen, er möchte in den Rath kom-men. Als er nun erschien, sagte er gleich beim Ein-tritt zu rhm, wenn er nicht plötzlich seiner Frau insSchloß sagen lasse, daß sie anfmachen und das Schloßübergeben solle, wolle er ihn ohne Umstände auf derStelle aufknüpfen lassen, und zwar im Angesicht desSchlosses selbst. Der Capitain fürchtete, es möchteErnst werden, und schrieb daher seiner Gemahlin», siemöchte sich seines Lebens erbarmen, worauf sic mitleids-voll dem Marschall daS Thor offnen ließ.

Dieser zog dann hinein, sagte die ganze alte Be-satzung weg, legte eine neue hinein, und gab ihm selbstErlaubniß, sich anderswohin zu wenden, ja, wie ecmir sagte, noch überdies fünfhundert Thalrr zu einerWkeise nach Hof, um sich bei dcmKömg zu entschuldigen.Er unternahm diese Reise, kehrte aber auf dem halbenWege wieder um, weil er dachte, es möchte dort nichtgut für ihn ablaufen.

Hätte der Marschall hier den Platz nicht so listignnd geschickt cinbckommen, so würde Bourdeaux zuschaffen gehabt haben. Kurz er war ein feiner schlauerpfiffiger Normann. Doch war erS, als er noch in derNormandie selbst stand, noch nicht so sehr; da hatteers aber freilich auch mit einem andern eben so schlauen,und, wie man sagte, noch tapfrem Normann zu thun.Beim Fastnachtsauflauf nahm er ihm die Städte Saint-öo, Carenkan und Domfront weg, und ficng an ihm

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