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Als der Krieg gegen die Hugenvten ausbrach, führt»ihn dieser Marschall nach dem Befindender Umständeund nach den Befehlen seines König, weder zu gch'ndnoch zu scharf«. Er und der Herr non Maine verstan-den sich bald gut, bald schlecht zusammen. —' Hätteder Herr Herzog vonIvveuse eei der Schlacht bn Ceu«tras ihn, der mit guten Truppen im Abmarsch war,erwartet, so wäre er vielleicht noch am Leben, und we»der die Schlacht, noch der Ruhm, noch das Le^en so vie-ler braver französischer CavalierS wäre vcriohren gegan«gen. So aber wollte er allein für olle triumphiren, sogroß war sein Ehrgeiz. Es war übrigens sehr Scha-de um ihn, denn es war ein sehr braver tapfrer Herr,wofür such selbst sein Tod krönte.
Nach dem Tode des Herrn von Gusse, als die Li-gue anfieng hitziger zu werden, und ganz Frankreichsich gleichsam um die Wette gegen seinen König verband,wollten einige von Bourdeaux ein gleiches thun, undfiengen an, ebenfalls Barrikaden zu machen. Hier nunkam es dem Marschall sehr gut zu statten, daß ec bravund entschlossen war, was manche gar nicht gedachthätten. Denn ohne dies war Bourdeaux verlohrcn;so aber gieng er mit seiner Garde im bloßen WammSund dem Degen in der Faust gerade drauf los, und so be-herzt, daß sie ihr sauberes Prosect fahren lassen mußten.
So erhielt er denn diese Stadt dem König, wie-wohl sie noch ein wenig wankte, die Befehle des Königsnoch nicht annehmen, noch in seinem Nahmen die Ge-rechtigkeit ausüben und die Siegel annchmen wollte»Doch temporifirte er so gut, und wußte sie ohne G«-waltthätigkeit so kirre zu machen und herum zu brin-gen, daß sie endlich den König anerkannten. Unterallen Generalen, die ich je gesehen habe, war keiner sosehr zur Geduld gebohren und gewöhnt, wie er.
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