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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
58
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von Thavannes, es sey nun aus Mitleiden , oder weiles seiner Ehre nachtheilig gewesen seyn würde, sich ihnso zwischen seinen Beinen er',norden zu lassen, retteteihn, und ließ ihn verbinden.

Nach diesem Feste , das über acht Tage dauerte,sagte der König einst bei Tafel zu dem Herrn von Tha-vanneS, welcher aufwartete:Herr Marschall,

wir sind noch nicht fertig mit allen diesen Hugenoten,wenn wir gleich die Raffe sehr dünne gemacht haben,Man muß nach Guyenne und vor laRochelle.,"

Seien Sie unbekümmert, Sire! antworteteThavannes. Mit der Armee, die Sie mir mirge-,, den wollen, will ich bald, mit ihnen fertig werden, Ich kenne das. Volk und die Landschaft dort rechtgut; ich habe als Guidou des Herrn Grand-Ecuyer Galliot sechs Jahre lang dort herum in Gar-,nisongestanden, und alles durchkrochen, auch kürzlichnoch auf den Zügen Ihres Herrn Bruders mich wie-der da umgesehen. Rochellehabe ich zwar schon lange nicht gesehen; hoffe aber, so viel ich davon verstehe, in Monatsfrist drinn zu seyn. Von dort aus will ichdann das Land durchziehen, und es von allen Huge- noten bis Montaudan hin säubern. Dies Montau»ban soll gut und stark seyn, wie man mir sagt; zu meiner Zeit war es dies noch nicht. Indessen ken-ne ich die ganze Lage, und denke es, einzubekommen,wie !a Mochelle. Von darüche ich vor Nimcs, und.thue ein gleiches, und nach Sommieres, wo ich ih- neu allen das Gewissen schärfen werde, daß ste entwe-der gutwillig sich bekehren, oder alle todtgeschlagen werden sollen. Kurz, lassen Sie mich nur machen»Ich stehe Ihnen für alle, diese Plätze."

Es war hiebei jemand zugegen, welcher, überdiese Rehen hörte, zu einem andern sagte:Der

spricht