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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
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sie nicht dazu mitwürken wollten, so würde der Königsie alle aufknüpfen lassen, wobei er auch den Könighak, sie ebenfalls damit zu bedrohen.

Die armen Teufel wußten sich in der Angst nichtzu helfen und gaben zur Antwort:Wenn Sie eS sonehmen, Sire, und auch Sie, Herr von ThavanneS,gut, so schwören wir Ihnen, Sie sollen von uns hörren! denn wir wollen so gut drauf und drein schla-gen, daß man auf ewige Zeiten an die Feier veS Sk. Bartholomäus denken soll!">

Dies hielten sie denn in der That auch redlich, sowenig sie sich anfangs dazu hatten verstehen wollen.Ein gezwungen gefaßter Entschluß hatte mehr Nach«druck, als ein andrer, und so ist es nicht gut, einVolk blutdürstig zu machen, indem es dann hitzigerdarauf wird, als man wohl verlangt.

Der Herr von ThavanneS selbst soll sich diesenTag sehr grausam bewiesen, und, indem er den ganzenTag in der Stadt umher gieng, beim Anblick des vie«len vergossenen Blutes dem Volk zugeschrien ha«ben:Laßt Ader! Laßt Ader! die Aerzte versichern,daß diesen ganzen Augustmonat durch eben so gut Aderlässen sey, als im Mai. ^

Von allen den Unglücklichen rettete er auch nichtEinen, außer dem Herrn vyn Neufville Dieserhatte unter den Händen des rasenden Volks sechs bissieben Hiebe und Stiche in den Leib und über den Kopfbekommen, und sollte so eben vollends niedergemachtwerden, als der Herr von ThavanneS vorbei kam, aufden er sogleich zustürzke, und seine Knie mit den Wor-ten umfaßte:ach! mein Herr, haben Sie Mitleidenmit mir, und beweisen Sie sich als ein großer Ge» neral auch barmherzig gegen mich." Der Herr