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Zweyte Abtheilung, Zwölfter Band (1797)
Entstehung
Seite
56
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diese für die Hugenoken ausgefallen war, so schloß e>>poch aus ihrem capfern Gefecht und ihrem schönenRückzug, daß sehr schwer scyn würde mit offenbarerGewalt mir ihnen fexcig z» werden, sondern daß mansie mjr List a greifen müsse. Er gab daher MonsieurPen Rach itzt Frieden zu machen, und schrieb ein glei-ches an den König und die Königin«, wobei er nochferner anführte: Monsieur habe bis itzt so großen Ruhmerworben, daß es nicht ralhsam sey, es ferner auf daszweifelhafte Kriegsglück qnkvmmen zu lassen, indem eSnur emes unglücklichen Stündchens bedürfe. wo For-tuna den Mantel drehe, um ihm einen schlimmen Tagzu machen, wie dies mehrere Beispiele großer Feldherr«lehrten. Er möchte sich daher mit dem erworbenenschönen Ruhm begnügen, und sich nicht weiter wa-gen, sondern dem Glücke Zeit lassen, wieder zu Athemzu kommen und' neue Kräfte zu sammeln, indem es vonNatur veränderlich sey, und nicht so lang in EinemUthxm gushglten könne.

Ich weiß hieß alles von guter Hand, und aufdiese Vorstellung hin wurde auch der Friede geschlos-sen, auf welchen nach einiger Zeit die Bartholomäus-nacht erfolgte, wovon dieser Herr vön Thavannes nebstPen: Grafen von RetS der vornehmste Erfinder und Ur-heber wgr.

Ich habe mir hievon noch folgendes erzählen las-sen. Um dle Sache völlig in Gang zu bringen, mußteMan Pas Vorhaben dem Prevot des Marchandö undPen angesehensten von der Bürgerschaft in Paris er-öffnen, die man deßtvegen am Abend zuvor holen ließ.Sie machten große Schwierigkeiten dagegen, und ent-schuldigten sich mit ihrem Gewissen. Der Herr vonThavayneS ließ sie aber in Gegenwart des Königs äu-ßerst hart darüber an; er schimpfte und drohte, wenn