„Was zum Teufel muß denn dieser Mensch, der, seit„erS bekam, fast nie aus seinem Gouvernement weg-„gekommen ist, wegen eines einzigen unbedeutenden„Angriffs zu Rrnky, wo er den Orden davon trug,„für einen so großen Feldherrn paffiren, daß er miö„seinen; Rath allen andern vorgeht, die doch öfter mit„dem Feind gesochten haben, als er? "
Ohne Anstand sagte dagegen der Herr vonThavanneö ebenfalls von ihm zu Monsieur: „Man„müsse durchaus dem Nach und Vorgeben des Gra-usen keinen Glauben beimessen. Er sen ein einge-bildeter, eitler, unruhiger, halsstarriger Mensch, der„sich ein größerer Genera! zu seyn dünke , als sein Herr„Vater, und der, wenn er sich dadurch emporzuschwin-„gcn wüßte, und cs könnte, ohne Anstand das ganze,„Reich, den König und alles über den Haufen werfen„würde." —
Kurz, sie sagten einander derbe Dinge. Dies aberist doch nicht zu läugnen, baß der Herr von ThavanncSdie Handlungen seines Zöglings, Monsieurs, auf dem,ganzen Zuge sehr einsichtsvoll lenkte, und ihm nebeneiner Menge andrer Thaten zu dem Gewinn der beidenSchlachten bei Jarnae und Montcontyur und also zu sogroßem Ruhm und Ehre behülflich war, daß man inder ganzen Ehristenheit, ja noch weiter, von nichtsals von ihm sprach, und er dcßwegen gefürchtet,geehrt, geliebt, hochgeschaht, gesucht und bewundertwurde. Alle, die diese Kriege gesehen haben, könnendies so gut sagen als ich, und eben so den Herrn vonThavannes loben und rühmen,
Einen Beweis von seiner Klugheit legte er un-ter andern auch dadurch ab, daß er nach der SchlachtbeiMontcyutour zum Frieden, rieth. So blutig nämlich
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