Königin» Mutter den Herrn von Thavannes als vor, ^nehmsten Rath zu, indem sie diesem vorzüglich gewogen /
war, und ihn für den größten französischen General F
hielt, und als einen besondern Feind des Prinzen Akannte.
Sogleich nachdem der Herr Prinz fein Gut "Noyers verlassen harte, marschirte der Herr von,Thavannes dahin, und nahm das Haus nebst den,sehr schönen und reichen Möbeln in Besitz, welcheHeils dem Prinzen theils dessen Gemahlmn gehörten. ,Unter andern befanden sich dabey auch Roben von svorzüglicher Schönheit und Kostbarkeit, deren manbei der Vermatung König Karls IX. ein paar an »einer gewissen Dame erblickte , die ich nicht nennenwill. Doch ... gerade heraus, es war die Frauvon ThavauneS selbst, und man fand es nicht schönund sehr urssHickliÄ, daß sie sich zu einer solchenVersammlung bei Hof mit solchen erbeuteten Stückensehen ließ, worüber man sich sehr aufhiekt.
Der Herr von Thavannes nun kommandirte,als erster Rach Monsieurs, im Grund die ganzeArmee, wo nichts ohne sein Gutachten vorgenomme»wurde, auch nicht die geringste Kleinigkeit; erLesaS aber auch in der That einen sehr guten Kopfhierzu«
Der verstorbene Graf von Brissac, wun-derlich, hitzig, und, sehr eigensinnig in seinen Mei-nungen und Einbildungen, konnte sich nie rechtmit ihm vertragen, auch er nicht mit dem Grafen;sie waren einander stets in allem zuwider. Dießgieng so weit, daß ich den Grafen einst zu einigen sei-ner Freunde, die wir just zugegen waren, mit der ihmeigenen trotzigen und verachtenden Art sagen hörte;
„WaS.