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Geschichtschreiber merken an, daß er seit dieserTreulosigkeit und Auslieferung, kein Glück mehrhatte.
Hatten die, welche die Stadt Pisa, und andrePlätze, übergaben, die sich der König auf seinem Zugnach Neapel Vorbehalten hatte, dem Herrn von Ligny,einem sehr einsichtsvollen Cavalier, gefolgt, der eSihnen unter der Hand immer untersagte, und ihnenzuredete, noch eine Zeitlang zuzusehen; so hatten wirvielleicht das Königreich Neapel nicht verlohren, we-nigstenS wäre auf diese Art die HülfSleisiung sehr er-leichtert gewesen.
In Dingen von dieser Wichtigkeit also muß mansich wohl umsehen, und den hinkenden Boten erwar.ten, bis etwa die Könige und Obern die Sachen reiferwerden lassen, wie Früchte die man frisch aufs Strohlegt, um zu reifen und gut zu werden. Daher sagte«instein gewisser Cavalier, als er einen unsrer Königeim Sommer einen Strohhut tragen sah, sehr witzig:„so sollten diese Könige stets Hüte (von Stroh)„tragen, um unter denselben ihr Gehirn fein reif„werden zu lassen." —
Nachdem also der Herr von Bourdillon seine Platzeabgegeben hatte, sah ich ihn nach dem auf den erstenKrieg erfolgten FriedenSfchluß in Paris anlangen, woer am Hof von der Königinn und dem König sehrgnädig empfangen und von manchen geachtet wurde;vv» ander« nicht, weil ec seine armen Platze so imStich gelassen hatte. Indessen konnte man doch sei-ne Dienste nicht entbehren, denn er war ein tapfe-rer Herr, von schönem Anstand, hohem Wuchsund stattlichem Ansehen. Er hatte sehr gute undschöne Einfälle, wußte schnell guten Rath zu fin-den,