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Beide ließen sich gewinnen, zu großem Miß-vergnügen der blosgestellten Piemonteser, die ihnen denTeufel nachwünschten, und ihnen vorwarfen, sie hättenvnL Kella ssiLnpsnsm, ober wie andre sagten, uns Kellacagara gemacht.
Einige sagten, er hatte es aufs äußerste ankom-men lasten und alles von der Zeit erwarten sollen;eS sey bisweilen bei dergleichen Vorfällen und Um-ständen nicht gut, seinem König und seinem Für-sten buchstäblich zu gehorchen, indem sehr oft der Fallist, daß der Herr auf Bitten, oder andre Veranlas-sung etwas befiehlt, was er unmittelbar darauf wiederbereut. Dieß war der Fall bei unserm König HeinrichIII. als er seinem Herrn Bruder die Stadt Angoule,me einzuräumen versprochen hatte, nachher aber ins-geheim dem Herrn von Rüstet Gegenbefehl zuschickte,sie nicht zu übergeben.
Als er ebenfalls die Stadt Saint Jean d' Angelkdem letztverstorbenen Herrn Prinzen von Conde' zugestan-den hatte, wurde der Befehl zur Uebergabe dem Maireder Stadt, der damals das Commando darin alleinhatte, zugeschickt, und auch sogleich vollzogen. ZweenTage darauf aber kam ein Courier in aller Eile nach,mit dem Befehl, den Platz nicht zu übergeben; alleinnun wars nicht mehr Zeit, indem der Herr von Saint«MemeS, der von da an stets Gouverneur, darin blieb,zween Tage zuvor schon eingerückt war.
Wenn der, welcher den Connetable von SaintsPaulim Nahmen des Herzogs Karl von Burgund an denKönig Ludwig XI. auslieferte, ein wenig damit gezö-gert hätte, so wäre der Courier mit dem Gegenbefehlnoch zu rechter Zeit angekommen, und der Herzogwürde sich bester dabey befunden haben. Denn die
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