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Diese Gesandte bekommen soviel durch Geschenkevon christlichen Kanfleuren, um ihnen Gefälligkeiten da-für zu erzeigen. Dies ist nichts Unrechtes, denn jederDienst erfordert einen Gegendienst.
Gern würde ich hier noch einige schöne Beispie-le beibringen, auch anführen, wie ja der Königvon Spanien selbst mit den Königen von Fez und Ma-rocco im Bündniß steht, so daß sogar Kinder von ih-nen an seinen: Hofe erzogen wurden, wo sie nach ih-rer Religion und Sitte leben durften, wie ich mir erstkürzlich habe sagen lasten. Dies ist eine ganz andreSache, als die Annahme eines türkischen Gesandten,welche jedoch die Spanier bei der Zusammenkunft zuBayonne so gehästig und anstößig fanden, daß der Kö-nig ihn außerhalb Bayonne empfangen mußte, wie ichselbst gesehen habe. Ich fürchte aber zu wcitläuftig zuwerden, so wie überhaupt dieser Gegenstand eine eigneAbhandlung verdiente, statt daß ich ihn hier in Formeiner Digrestion berührt habe', zu der mich die Erneu-rung der Allianz desKbmgch mit den Schweizern veran-laßte, welche der Herr de la Vieillevilie wieder befestig- ,ke, was i» der Thak kein geringer Dienst für den Staat !war, indem diese Herren unSstehr gut und nützlich sind.
Verschiedene sind indesten der Meinung, dieserNutzen und Dienst seien nicht so groß, als man wohlglauben und sagen möchte. Sie kosten, sagt mau, mehr,als sie helfen, außer in sofern sie bei einer Armee denHaufen vergrößern, und in sofern andre sie habenwürden, wenn, wir sie nicht hätten. Ich gedenke nocheine besondere Abhandlung zu schreiben, über die Vor-rhcile und Nachtheile, die sie uns gebracht haben, mit >einer Menge von Beispielen belegt. Darunter gehörtdenn auch, was unser großer König (Heinrich IV )sagte, als sie bei der Belagerung von la Fere sich em-pörten,