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len. Man sagte daher allgemein, er habe viel Türki-sches in seinem Aussehen und Wuchs, und alle Tür-ken liebten, schätzten und bewunderten ihn um destomehr, besonders da sie wußten, baß er einer der Prie-ster unsers Gesetzes sey.
Kurz, die Allianz, welche unsre Könige mit demTürken unterhalceu, ist den Christen keineswegs »n-nük. Man erkundige stch einmal bei den Consuls undKaufleuken, die zu Constantinopel, Alexandrien, Cairo,Damaskus, Aleppo, Syrisch-Tnpoli und Algier vonSeiten des Königs stehen und handeln, wie viele Ge-fälligkeiten und Höflichkeiten allen Christen, unter demNamen Franken, jährlich dort erzeigt werben. und zwarum deS Königs von Frankreich willen, und durch Ver-mirtlung unsrer dortigen Gesandten.
So viele ihrer auch hingehen und zurückkommen,werden sie alle reich, wie der verstorbene la Vigne,der ein armer Teufel war, und auf der Rückreise alsein Mann von mehr als sechzjgtausend Thalern starb,was für jene Zeit so viel ist, als izt hunderttausend.Ueberdies hinterließ er auch noch die schönsten auserle-sensten Möbeln, die man nur sehen konnte. Ich sahnoch einige davon der dem Herrn von Dax, das erste-mal, daß ich zu Venedig war; sie waren ganz vorkreff-lich. Er brachte aber alle seine Verwandle und Erbendarum, indem er die Frau Herzogin» von Savoyen zuseiner Universal-Erbinn einsezte, weil sie seine einzigeWohlthäterinn gewesen war, und ihn befördert hatte.
Der Herr von Dax stand sich ebenfalls gut da-selbst. Er war aber schon reich an eignem Vermögen.Hieher brachte er doch an den seltensten Möbeln undTapezereien über hunderttausend Thaler werth mit, wel-che dem Haus seines Neffen Nvarlle noch izt zurvorzüglichsten Zierde gereichen,n. Venkwürvlgk. XII. S. C Die-