Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
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stürmten sie gleich soweit vor, als sie konnten, undschrien alle:hinein! hinein! sie sind unser!" Sie»nachten damit so großen Lärm, daß der Feind erwach,te, sich vom Schrecken erholte und sammelte, zu denWaffen griff, und auf diejenigen von den unftigen,die oben waren, zu schießen ansicng, welche darüberso in Furcht geriethen, daß wir sie in der größtenAngst und Verwirrung auf uns, die wir im Begriffwaren, hinauf zu steigen, hcrabstürzen sahen, und vonihnen mit zu Boden geworfen wurden, so daß wirfast erdrückt wurden, besonders von den Drusthar-Nischen.

Der Herr Herzog von Longueville, an dem diesenTag just die Wache war, die alle Großen mit ihremGefolge abwechselnd harten, war bereits auf der erstenLeiter, so tapfer war er. Der Herr von Strozzyund ich, die wir bei ihm waren, wären auch bald durchzwo Granaten getsdct worden, die vor unfern Füßenuieberfielen.

Die ganze Unternehmung scheiterte also durchden Fehler den wir begrenzen, und ohne den wir derStadt wohl zu schaffen gemacht haben würden, wieman mir selbst drinn sagte, als ich wegen Unterhand-lungen hinein geschickt wurde. Es sind ihrer noch vie-le am Leben, die es bezeugen können.

Manche hatten zwcen von unfern Soldaten, wel-che Hugenotten waren, im Verdacht als ob sie aufAnstifttn eines Gewissen, den ich nicht nennen willjenen Lärm absichtlich gemacht hätten, um die einge-schlafcncn Rocheller aufzuwecken, und vor der Gefahrzu warnen. Dem sey wie ihm wolle, so wurden dochDiese armen Soldaten dabei stark verwundet, undstarben einige Tage darauf, was sehr Schade war,denn cs waren alte brave Krieger.

Der