Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
362
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Mafton wurde endlich dich sehr ehrenvoll fürden Herrn von Revers und seine Heute erobert, undhatte ihm der König nicht Ordre geschickt, unverzüg-lieh zu Seinem Herrn Bruder zu stoßen, so würde er«n Dauphins, Lyomwis und Bourgogne noch sehegute Dienste gcthan haben.

Nachdem er nun bei unsrer Armee angelangkwar, nahm er Urlaub, um nach Revers zu gehen,und seine Frau Gcmahlinn zu besuchen, die er seit ge-raumer Zeit nicht gesehen hatte, Unterwegs begegne-te er einigen hugenottischen Edclleutcn, die zur Armeegiengcn, und größtentheils seinen Vasallen und Nach-barn waren. Ohne zu rufen r vorgesehnh griff exsie sogleich an, und warf einen nieder, und zwar ei-«en seiner Vasallen , der ihn aber, uncrachtet er nie-dcrgestürzt war, mit seinem Pchol inS Bern beim Knieschoß, und ihn so stark verwundete, daß man langeZeit an seinem Aufkommen zweifelte. Mit Hülfeguter Wundärzte und durch gute Pflege und Wartungseiner Frau Gemahlin« kam er jedoch mit dem LebenDavon, blieb aber so verkrüppelt und ungesund seinganzes Leben durch, wie wir ihn gesehen haben; was seheSchade war, denn er war ein sehr schöner und gu-ter Prinz. Uebrigsns hielt ihn dicß nicht ab, demKönig ferner gut zu dienen, so daß er bei keiner gu-ten Gelegenheit dazu fehlte»

Bei der Belagerung von la Rechtste sah ich ihnmit solcher Anstrengung arbeiten, als wenn er der ge-sundesie munterste Mann von der Welt gewesen wäre.Ich muß sagen, und andre werden gleicher Meinunghierinn mit mir seyn, daß eine der schönsten Unter-nehmungen bei dieser Belagerung die war, welche derHerr von Revers erfand und anordnete, nämlich dieEscalade, die wir am Hellen lichten Tag Morgens um

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