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[2] (1796)
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hakten Sie Ihr Pistol höher, Kriegskamerad,denn wennS loSgeht, schießen Siemichin denSchen«kel." Kaum hatte erö gesagt, als daS*Pistol würk-lich iosgieng, und ihn der besorgte Schuß traf.

Di-ß hielt ihn jedoch nicht ab, mit aller Wuthund Verzweiflung zu fechten, bis endlich der Schmerzihn nölhigts, sich verbinden zu lassen. Nachher starber, was sehr Schade war, indem er seinen bravenVorfahren nichts schuldig geblieben seyn würde, wiesich dieß von seinem schönen Verhakten, und seinerErfahrung im Krieg erwarten ließ. Ec war nochnicht fünfzehn Jahre alt, als er schon den Zug nachItalien unter dem Herrn von Guise mit machte, alsCapitain über zweihundert leichte Reuter, in welchemPosten er sich so wie auch nachher in andern bis zumSchluß des Kriegs sehr rühmlich hielt»

Meinem Unheil nach war er der schönste Prinz,denn ich je gesehen habe, und dabei der sanfteste undliebenswürdigste. Dafür galt er denn auch allgemeinunter uns, und als er zur Vermählung mit seinerFrau Gemahlin«, der- Tochter des Herrn Herzogsvon Montpensiers, nach Spanien reiste, wurde erdort ebenfalls bei Hof sowohl als im ganzen Land da-für gehalten und bewundert.

Sein Tod war in der Thak ein wichtiger Verlust.Er hinterließ seinen jünger« Bruder, den wir denMarquis d'Isbe nannten, als Erben und Nachfol-ger, der aber ebenfalls sehr jung starb. Er hattesich mich Fraulein von Bouillon vermahlt, einer sehrschönen und vortrefflichen Prinzessin» , die es auch nochist, wiewohl sie in die Jahre kömmt, welche doch ih-rer Schönheit bis izt noch keinen Abbruch gethan haben.

Dieser Prinz, welcher Jacob von Cleves hieß,»«sprach unerachtet seiner schwachen Constitution den-

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