sich zu schlagen droht?. Allein der Herr von Revers undder Herr Admiral führten ihr Vorhaben sehr glücklichdurch/ und kehrten eben soglücklichwiederdavon zurück;was in der That eine fihr schöne Unternehmung war,die der König und alle Welt sehr bewunderte, indemman hier zugleich mit dem Himmel zu kämpfenhatte»
Eben dieser Prinz verrichtete noch sonst eine Mengeschöner Thaten, welche alle hier aufzuzählcn theilS we-gen ihrer Menge zu weitläufig, thcils auch überflüßigwäre, indem unsre Geschichtschreiber davon voll sind.In allen Kriegen konnte der Kaiser doch nie in seinemGouvernement fußen; er hingegen gewann ihm oftLand ab. — Er begleitete auch den Herrn Prinzen vonGuisc und stand ihm treulich bei, in der Belagerungund Einnahme von Diedcnhosen,
Kurz, dieser Prinz war sein Leben lang seinemKönig von großen Nutzem, indem er sehr einsichtsvollund ein sehr guter Offleier war. Dieß konnte auchnicht anders sepn, da er aus jenem großen HauseCleves abstammte, das zu allen Zeiten vortrefflicheKrieger und große Feldherr« zeugte, wie ganz kürz-lich noch Engelbrecht von Cleves, Großvater unsersHerrn von Revers, der den König Karl (Vlll.) aufseinem Zuge nach Neapel begleitete, und einer von denGeneralen über die Schweizer in der Schlacht bei For-nov war, wo er fle als edler Prinz und tapfrer Ober-ster an ihrer Spitze zum tapfern Kampfanführte.
Dieser und sein Sohn waren bloße Grafen, voneiner der edelsten und grösten Grafschaften in Frank-reich. Der Herr von Revers aber, Franz von Cle-ves, von dem hier die Rede ist, war der erste Herzog,und zeigte sattsam, daß er aus einem sehr großen und«lauchten Hause abstammte. Denn er war sehr groß,
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