Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
356
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ihn und seine Weisheit und Tapferkeit wäre alles sehrschlimm abgelaufcn.

Dreß war indessen weder der erste nach der letzteDienst, den er seinem König leistete. Denn als erLieutenant du Roi in Champagnx war, in welchemPosten er dem König überhaupt sehr gut und treu dien-te, erleichterte er sehr den teukschen Zug, so wie auchdie Rückkehr des Königs, und deckte seinen Zugnach Lüttich, indem er die Forts an der Maas be-zwang, wodurch auch Dinanr und BouvineS fallenmußten.

Auch die Belagerer von Metz belästigte er sehr,und hielt die Streifercycn des Feindes im Zaum, daßer sich nickt weiter auebrciten', noch tiefer in Frank-reich und Champagne cindrmgcn und fouragireu konn-te, wie er sicher gethan haben würde, wenn der Herrvon Revers nicht so wachsam und beinahe beständig zuPferd gewesen wäre, um ihm solches zu verwehren.Diese Wachsamkeit verursachte im Lager des Kai-sers eine solche HungcrSnoth , daß er genö-thigt war, Proviant weither kommen zu lassen, woer endlich nicht einmal mehr genug aufrrciben konnte»

So that er dem König ebenfalls gute Dienstebei der Vcrproviantirung von Marienburg, gemein-schaftlich mit dem Herrn Admiral. Dieser war näm-lich in Champagne zu ihm gestoßen, worauf sie mitvereinten Kräften den Platz verproviantirten, wobeisie jedoch alle Mühe hatten, und viele Mühseligkeitenausstehcn mußten, indem Frosi und Regen und alleUngemachlichkciteii des Winters sie trafen. Denn eswar zu Anfang des Winters und unter den ÄugendesPrinzen von Qranicn, der eine gute kaiserlicheArmee vom Kaiser und der Königinn Maria hatte,womit er alle Augenblicke auf sic los zu brechen und

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