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[2] (1796)
Entstehung
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ich war von Seiten seiner Frau Gemahlinn sehr nahemit ihm verwandt.

So weiß ich auch, was der Herr von la Nouemir davon sagte, welcher, so lang er konnte, in dieZuß-tapsen des Herrn Admirals trat, um den Krieg voninnen nach außen zu treiben, wie er durch seinen lan-gen Aufenthalt in Flandern bewies. Er schwurmir hundertmal zu, er verabscheue nichts so sehr, alsbürgerlichen Krieg und der Herr Admiral verabscheu-te ihn eben so sehr; erwürbe nie anders, als wiedurch Gewalt dazu zu dringen seyn.

Statt sich in so guten Geschäften seiner zu be-dienen, entschloß sich der König, entweder aus eig-nem Antrieb, oder auf fremdes Zureden, ihn ermor»den zu lassen. Zu dem Ende wurde der Herrvon Monttavel angestellt, welcher zuvor ebenfallsden Herrn von Moui seinen Herrn ermordet hat-te , und den man den königlichen Mörder, oderden Mörder im Dienst des Königs nannte. Als derHerr Admiral sich nach seinem Logis begab und vorder Wohnung dcS Canzlers vorüber gieng, schoß die-ser Montravel aus einem Fenster in einem schlechtenkleinen Hause, worinn er sich versteckt hakte, den HerrnAdmiral in den Arm, als er eben im Gehen einenBrief las.

Sobald der Admiral sich verwundet fühlte, sag-te'er nichts, als:der Schuß kömmt dorther"und begab sich nach seiner Wohnung, wo er sich so-gleich verbinden ließ. Der König nebst seinem gan-zen Hof, sowohl Catholiken als Hugenotten war sehrbestürzt darüber, besonders aber die Hugenotten, wel-che gar zu unverschämte Reden und Drohworte aus-stießen und sagten: sie wollten zuschlagen und alles«mbringen. Dieß brachte dem Herrn Admiral den

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