Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
283
Einzelbild herunterladen
 

28Z

wurde, (da, wo nachher auch unser König Heinrich M.der große Urheber zind Beförderer der Verschwörung,ermordet ward, und die Königinn Mutter kranklag)eines Morgens als die Königinn Arzncy genommenharte, der Herr Admiral in den Saal kam, wo er unsfand, indem wir, der Herr von Strozzy und ich,ganz allein waren. Als er an drc Zimmerthüreder Königin» anpochte, sagte einer ihrer Kammer-frauen, welche alle, wenigstens die vornehmsten, huge»nottisch waren, die Königinn habe ihre Medicin nochbei sich, und er möchte noch ein wenig warten.

Jndcß sieng er an mit unS auf und nieder zugehen und von den flandrischen Angelegenheiten zureden, welche gut gierigen, indem die Städte Valen-cienncs und Mons bereits erobert waren, worüber ereine ungcmeme Freude hatte. Dann sprach er mituns von unsrer Einschiffung zu Brvuage, die wirvor-hattcn und von den Befehlen, die er nach allen Höfenscincr Admiralschaft geschickt hatte, uns mit allembcizustcheu.Nun, sagte er. Gottlob, eSgeht allesgut; in kurzem werden wir den Spanier aus denNiederlanden verjagt und unfern König zum Herrndavon gemacht haben, oder wir wollen alle sterbenund mein Leben ist mir nicht zu lieb, um cs für ei-ne so herrliche Unternehmung aufzuopfern.^

Aus eben dem Grund war er sehr dafür, daßder Herr von Strozzy sein Vorhaben, nach Peru zugehe» aufgeben sollte, wogegen wir einen Augriff zurSec auf Flandern machen sollten, wahrender zu Landdahin marschirte. Denn wenn wir uns so zusammenverständen, so müßte alles ganz unfehlbar nach Wunschgehen. Er schickte uns sogar einen Cavalier noch nachBrvuage nach, um uns zu bitten, daß wir dahin se»

grln