ergreifung plötzlich beinahe alle die besten Städte imReich von den Refvrmirten überrumpelt und wegge-nvmmen wurden, was eine gar große Sache war.Selbst Paris war in Gefahr, ohne die Thätigkeitund Hülfe des Herrn Cvnnetablc, des Herrn vonGuise und des Herrn Marschall von Saint - Andre.
Thoulouse ebenfalls, welches nach Paris diefesteste katholische Stadt ist und unter allen in Frank»reich am meisten Catholiken har. Es war bereits ein-genommen; und ohne den altern Herrn von Boyjour-dan, einem sehr braven und tapfern Hfflcier, und Nef-fen des Herrn Marschall von Termes und andre tapfreund brave Gafcognische Cavaliers, welche der Herrvon Montluc auszählt, würde die Stadt hugenottischgeworden seyn, wie andere. Sie war zwanzig Stundenin Feindes « Gewalt, wurde aber durch die Waffen unddie schönen Anstalten des gedachten Boyjvurdan undandrer braver tapfrer Männer in der Stadt wiedererobert.
Alle die Städte, welche damals überrumpelt undweggenommen wurden, namentlich auszahlcn zu wol-len, wäre eine sehr überflüssige Sache: denn ich erinnremich, daß man, wenn man zur Zeit dieses großenAufstands jemand fragte, welche Städte denn einge-nommen wären, und welche es mit den Hugenottenhielten, zur Antwort bekam: „so fragen Sie doch„lieber, welche cs nicht mit ihnen halten." Undvon dieser ganzen großen, bewundernswürdigen undunglaublichen Unternehmung war der Herr Admiralder alleinige Urheber und Leiter. Hieraus kann manschließen, welch ein großer Feldherr er war.
Ich habe mir erzählen lassen, daß jüngsther Prinz von Parma, als er von der großen Em-pörung hörte, welche der verstorbene Herr von Guise
durchs