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! durchs ganze Reich bewirkte, besonders in der StadtParis durch jene Barikaden, die in einem Augenblickgegen den König errichtet und zu Stand gebracht! waren, sagte und bekannte: der Herr von Guise sey^ gegenwärtig der größte Feldherr in der ganzen Chri-stenheit, da er im Stand gewesen sen, so plötzlich eineso starke Empörung gegen seinen König zu bewirken.Ich glaube, daß er in seinem Herzen wohl gewünschthaben mag, ein Gleiches in den Niederlanden thunzu können, um sich zum Herrn davon zu machen, und§ sie dem König von Spanien abnehmen zu können,
! um dann selbst den Titel zu führen, den er andernverschaffte, wiewohl er ihn anders wo her ebenfallsführte.
! Wir müssen also den Herrn Admiral für eineq^ sehr bewundernswürdigen und vollkommnen Ge-neral halten, weil er im Stand war gegen seinen eig,nen König, dessen Reich zu verbünden und die ganzeUnternehmung durch seine Waffen so tapfer, unddurch seinen Geist seine geheimen Unterhandlungenund Einflüsse so weislich zu unterstützen und zu be-haupten.
Ich habe sagen hören, daß er eines Tags in ei-nem vertrauten Gespräch mit dem Herrn Marschallrvn Strvzzy sich über die Größe und den Glanz desfranzösischen Reichs verbreitete, wie cs nicht leichtzu Grund gerichtet noch verdunkelt werden könnte, unddurch welche Mitel dieß indessen dennoch zu bewirkenwäre; worauf ihm der Herr Marschall zur Antwortgab: kein andres Mittel würde hiezu wirksamer ftyn,als wenn man eine Religionsanderung darinn bewirk-te und eine neue Religion einführte; indem die Re«ligionSändcrungen den Reichen mehr Abbruch thäten,als irgend andre Mittel, Erfindungen, Ränke, Ehr»
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