wie ick) mir habe sagen lassen, damit er nicht denkenmöchte, ec suche dadurch seine Freundschaft wieder zugewinnen und wolle damit den Augendiener machen,und l zuvorkommend seyn. Er wollte sich also da-mir lieber an dessen Frau Gemahlinn wenden. Die-se ^Nachricht wurde nach der Verschwörung vonAmbosse gegeben, von welcher gedachter Herr Admi-ral nie etwas wüste, wie ich von einigen der ältestenReformirten habe sagen hören, unter andern auch vonla Vigne, dem Bedienten des la Rcnaudie, der umdas ganze Geheimniß wüste. Man wollte ihm näm-lich s solches nie anvertrauen, weil die Verschwvrnenihn für- einen Herrn von Ehre und Rechtschaffenheitundj für einen weisen, klugen, einsichtsvollen, politi-schen, braven, strengen, bedachtsamen, Ehr - undTugend liebenden Mann hielten, als den er sich inallen seinen Handlungen jederzeit bewiesen hatte; da-her er sie wohl mit ihrem Antrag gar weit weggewiesen,ausgefilzt und alles verworfen hätte, ja selbst mit bc-hülflich gewesen wäre, ihre Plane zu vereiteln.
Er war damals nicht zu Ambosse, wohl abersein Bruder, der Herr Cardinal, und ich sah ihn sehraufgebracht und entrüstet gegen die Anführer und sohitzig darauf, ihnen den Prozeß machen und sie auf«knüpfen zu lassen, als irgend einer. Ja ich sah ihnselbst mit bei den Ausfällen gegen fie, als fie vor dem Orterschienen.
Er hatte Recht, sich so darüber zu formalisiren,und der Herr Admiral, nichts davon zu wissen; dennes war auch die schändlichste, schlechteste und abscheu-lichste Handlung, die je begangen wurde. Sosehr mans auch bemänteln, verdecken nnd anstrei-chen mag, und so sehr sie auch Vorgaben, sie hatten blosdem Herrn von Guise zu Leibe gewollt, (andre sagten
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