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Haupt?, oder sich damit berühmt hatte, der habe es gelo-gen. Mein Onkel, für die Ehre seines Herrn be-sorgt, den er hier in Verlegenheit darüber sah, (denner muste befürchten, der König möchte mit ihm dar-über sprechen, indem gedachter Jarnac die Schwesterder Frau von Estampcs der Geliebten des Königs gerheirathet hatte,) nahm das Dementi für seinen Herrnauf sich und sagte: er selbst habe es gesagt und ecwolle sich mit ihm schlagen, wie auch geschah; aber so,daß er das Unglück hatte, zu bleiben, als eben sein Herrzur Regierung kam und ihn zu großen Ehren hätteerheben können.
Die Herrn von Chatillon und Saint- Andreblieben nun die einzigen Günstlinge; sie hatten zwar un-ter der Regierung Franz I. eine Zwistigkeit mit einan-der, welche jedoch nicht lange währte.
Der Herr von Guiss, ohnerachtet er noch einjunger Prinz war, schön, von gutem Anstand, ge-wandt und geschickt in den Waffen, der sich sehr inden Turnieren bei Hof hervorrhat, machte Kamerad-schaft mit dem Herrn Admiral, wobei sie sich, wie ge-dacht, Freundschaft schwuren, und darum sagte manund der Herr Admiral hatte es selbst einem Mann ge-sagt, der cs mir wiedersagte, der Herr Admiral seyihm zur Liebe des Herrn Dauphin bchülflich gewesen,bis endlich Haß sich zwischen ihnen entspann. Diesergieng jedoch noch nicht so weit, daß der Herr Admiralnicht zur Zeit Königs Franz ll. der Frau von GuiseNachricht gegeben hätte, es sey eine geheimeVerschwörung gegen den Herrn von Guise und fein Le-ben im Werk, sie mochte «in Auge darauf haben undihn warnen.
Der Here Admiral wollte diese Nachricht demHerrn von Guise nicht selbst geben ans dem Grund,S A wie