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[2] (1796)
Entstehung
Seite
274
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zu erwerben, der eine Menge Günstlinge hatte, wer«unter aber die vornehmsten Andouin, Dampieire,Saint-Andrv, Chastaigneraye, Chatillon und dcSCars waren. Andouin wurde vor Landreey getödet.und von seinem Herrn sehr bedauert. Dampierresiel in Ungnade und wurde vom Hof gejagt, was derHerr von Chatillon bewirkte, welcher einige Briefeaufgefangen hatte, die gegen seinen Herrn und dieFrau von Valentinois waren, welche der König liebte.

Man fand diesen Zug von Undankbarkeit vonSeiten Dampierrcs (ich muß so davon reden, ohne»achtet er mein Onkel war) sehr befremdend. Er warerst von der Schule gekommen und hatte noch garnichts vom Kriege gesehen; dcmvhnerachtet nahm ihnder Dauphin zu sich und wurde so sehr sein Freund,baß er ihm eine Compagnie von fünfzig GenSdarmengeben ließ und ihn zu seinem ersten Hofjunker machte,nicht ohne großen Neid mehrerer anderer, die es besserverdienten, als er. Dem allem osinerachtct wurdeer an seinem Herrn zum Verrather. Er hattte meineTante geheirachet, allein wenn er diesen Streich wirk-lich machte, so kann ich doch nicht anders, als ihntadeln, und muß die Sache sagen wie sie ist. DerHerr deö Cars gerieth dabei ebenfalls mit ihm starkin Verlegenheit, und fiel in Ungnade.

Mein Onkel de la Chastaigneraye machte es nichtso. Er war sehr standhaft und redlich gegen sei-nen Herrn in der Sache, der er sich für ihm gegenJarnac annahm. Dieser Jarnae hatte nämlich sichberühmt, bei einer Dame, die nahe mit ihm verwandtund seine Stiefmutter war, geschlafen zu haben. Daer dieß dem Herrn Dauphin wieder sagte, brach-te Vieser es weiter unter andre aus. Als dieß Jarnacerfuhr, sagteer: wer ausgesagt habe, daß er dieß be-

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